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Ein Siliziumwafer auf gefaltetem oxblutrotem Papier, hartes Studiolicht.

Capital, The Note

Der Preis eines Prompts

Wer subventioniert die Antwort, die nichts kostet? Eine Notiz über Defizite und Kostenverlagerung.

21. August 20263 Min.Aus dem Archiv

Ein Siliziumwafer auf gefaltetem oxblutrotem Papier, hartes Studiolicht.

Eine Antwort, die nichts kostet, wird trotzdem bezahlt. Die Frage ist nur, von wem – und wann.

Kostenlose oder sehr günstige KI-Angebote verlagern Kosten: auf Investoren, die Verluste in Kauf nehmen; auf andere Geschäftsbereiche, die quersubventionieren; oder auf eine Zukunft, in der die Preise steigen, sobald die Bindung stark genug ist.

Nicht nur: Was ist KI wert? Sondern: Wer finanziert welchen Preis und wie lange?

Diese Notiz ist inzwischen aus der aktuellen Edition gerückt. Ihr Gedanke wird im Leitartikel »Der Preis des Denkens« weitergeführt.

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Der Preis des Denkens

KI wird billiger. Aber für wen eigentlich? Warum sinkende Tokenpreise noch nichts über die Kosten einer erledigten Aufgabe sagen.

Eine Person im Reinraumanzug zwischen Serverracks und Kühlleitungen, hartes Tageslicht.